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Reisetipp   Alle Reisetipps zu Thailand

 

Img_1050 Weltenbummler gab

Wed, 09 Jul 2008 09:22:48 GMT den Tipp

Impfung

Fotos: 1

Impfungen

Bei Direktflug aus Europa: keine Impfungen vorgeschrieben

Bei einem vorherigen Zwischenaufenthalt (innerhalb der letzten 6 Tage vor Einreise) in einem der aufgeführten Länder (Gelbfieber-Endemiegebiete) wird bei Einreise eine gültige Gelbfieber-Impfbescheinigung verlangt (ausgenommen Kinder unter 1 Jahr).

Gelbfieber-Impfbescheinigung erforderlich bei Einreise aus:

Angola · Äquatorialguinea · Äthiopien · Benin · Bolivien · Brasilien · Burkina Faso · Burundi · Ecuador · Elfenbeinküste · Franz. Guayana · Gabun · Gambia · Ghana · Guinea · Guinea-Bissau · Guyana · Kamerun · Kenia · Kolumbien · Kongo, Rep. · Kongo, Dem. Rep. · Liberia · Mali · Mauretanien · Niger · Nigeria · Panama · Peru · Ruanda · Sao Tomé & Principe · Senegal · Sierra Leone · Somalia · Sudan · Suriname · Tanzania · Togo · Tschad · Uganda · Venezuela · Zentralafr. Republik

Generell: Standardimpfungen nach dem deutschen Impfkalender, spez. Tetanus, Diphtherie, außerdem Hepatitis A

Je nach Reisestil und Aufenthaltsbedingungen im Lande außerdem zu erwägen

Impfschutz Reisebedingung 1 Reisebedingung 2 Reisebedingung 3 Typhus x x

Hepatitis B (e) x

Tollwut (f) x

Jap. Enzephalitis (g) x

(e) bei Langzeitaufenthalten u. engerem Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung (f) bei vorhersehbarem Umgang mit Tieren (g) bei besonderen Aufenthaltsbedingungen in bestimmten ländlichen Gebieten. Impfstoff in Deutschland nicht zugelassen. Beschaffung über Apotheken mit entsprechenden Erfahrungen.

Reisebedingung 1: Reise durch das Landesinnere unter einfachen Bedingungen (Rucksack- /Trecking- /Individualreise) mit einfachen Quartieren/Hotels; Camping-Reisen, Langzeitaufenthalte, praktische Tätigkeit im Gesundheits- o. Sozialwesen, enger Kontakt zur einheimische Bevölkerung wahrscheinlich

Reisebedingung 2: Aufenthalt in Städten oder touristischen Zentren mit (organisierten) Ausflügen ins Landesinnere (Pauschalreise, Unterkunft und Verpflegung in Hotels bzw. Restaurants mittleren bis gehobenen Standards)

Reisebedingung 3: Aufenthalt ausschließlich in Großstädten oder Touristikzentren (Unterkunft und Verpflegung in Hotels bzw. Restaurants gehobenen bzw. europäischen Standards)

Malaria

Risiko:

ganzjährig

hohes Risiko im nordwestlichen Grenzgebiet zu Myanmar, vor allem in der Provinz Tak, im südöstlichen Grenzgebiet zu Kambodscha in der Provinz Trat, sowie im äußersten Süden (südlich von Songkhla bis zur malaysischen Grenze) in den Provinzen Pattani, Yala und Narathiwat;

mittleres Risiko in den o.g. Gebieten weiter landeinwärts, in einigen Grenzprovinzen zu Myanmar im SW und Kambodscha im SO; auf einigen Inseln, z.B. Ko Chang bei Ranong;

geringes Risiko (mehr in der Regenzeit, weniger in der Trockenzeit) in den Waldgebieten der zentralen, nördlichen und östlichen Landesteile; auf einigen Inseln, z.B. Ko Chang und Ko Mak vor Trat im SO, Similan-Inseln vor Surat Thani im SW;

kein bzw. sehr geringes Risiko in den südlichen Provinzen und Küstengebieten, auf den meisten vorgelagerten Inseln sowie in den höheren Gebirgslagen;

Großstädte und Touristikzentren wie Bangkok, Pattaya, Hua Hin, Cha Am, Chiang Mai, Ko Samui, Phuket, Krabi (Stadtgebiet), Songkhla (Stadtgebiet), Hat Yai gelten als malariafrei

Mückenschutz

Vorbeugung:

Ein konsequenter Mückenschutz in den Abend- und Nachtstunden verringert das Malariarisiko erheblich (Expositionsprophylaxe).

Die wichtigsten Maßnahmen sind:

In der Dämmerung und nachts Aufenthalt in mückengeschützten Räumen (Räume mit aircondition, Mücken fliegen nicht vom Warmen ins Kalte) Beim Aufenthalt im Freien in Malariagebieten abends und nachts weitgehend körperbedeckende Kleidung (lange Ärmel, lange Hosen). Anwendung von insektenabwehrenden Mitteln an unbedeckten Hautstellen (Wade, Handgelenke, Nacken). Wirkungsdauer ca. 2-4 Std. Im Wohnbereich Anwendung von insektenabtötenden Mitteln in Form von Aerosolen, Verdampfern, Kerzen, Räucherspiralen. Schlafen unter dem Moskitonetz (vor allem in Hochrisikogebieten)

Ergänzend ist die Einnahme von Anti-Malaria-Medikamenten (Chemoprophylaxe) zu empfehlen. Zu Art und Dauer der Chemoprophylaxe fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bzw. informieren Sie sich in einer qualifizierten reisemedizinischen Beratungsstelle (s.unten). Malariamittel sind verschreibungspflichtig.

Botschaft Lepsiusstr. 64-66, 12163 Berlin Tel.: 030 – 794810 Fax: 030 – 79481511 E-Mail: general@thaiembassy.de URL: http://www.thaiembassy.de/

Deutsche Vertretung: Botschaft der Bundesrepublik Deutschland 9 South Sathorn Road, Bangkok 10120 Tel.: 0066 2 – 2879000 Fax: 0066 2 – 2871776 E-Mail: info@german-embassy.or.th URL: http://www.bangkok.diplo.de


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Kommentare von Mitgliedern:

  • Hund-seemann schiene
    sagte Fri, 11 Jul 2008 00:56:43 GMT

    “Ich möchte hierzu noch etwas ergänzen bezw.Kritisieren. Eine Impfung oder Medikamenteneinnahme gegen Malaria finde ich überflüssig da der Virus schon lange immun gegen die Mittel ist. Die Räucherschnecken welche es in Thailand zu kaufen gibt sind hochgiftig und gesundheitsschädigent. Viel schlimmer als Malaria ist zur Zeit das Dengue-Fieber! Hier einen Artikel aus dem Internet zum Thema Dengue-Fieber: - Derzeit hohe Erkrankungszahlen, zwischen Januar und März 2008 wurden landesweit 7.413 Erkrankungen gemeldet, neun Menschen starben. Vor einer hohen Erkrankungsgefahr wird gewarnt. Im Vergleichszeitraum 2007 waren es nur 4.209 Erkrankungen (vier Todesfälle), im gesamten Jahr 2007 wurden etwa 60.000 Erkrankungen gemeldet. Eine landesweite Kampagne zur Eindämmung der Krankheit wird derzeit durchgeführt. Außerdem mittlerweile Verlagerung von der südlichen hin zur zentralen Region: Der Großteil der Erkrankungen dieses Jahr wurden aus der zentralen Regionen gemeldet, während es deutlich weniger in der südlichen Region waren. In den Jahren zuvor wurden stets mehr Erkrankungen im Süden gemeldet. Zurückliegende Meldungen: - Landesweit seit Jahresbeginn bis Mitte Oktober 2007 über 40.000 Erkrankungen, dies sind 27 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2006. Allein im Juni 20.000 Erkrankungen. Ein 9-jähriger Junge starb (noch nicht laborbestätigt) aus Koh Kaew, bereits davor zwei weitere Todesfälle. Hauptsächlich betroffen sind der Nordosten, der Süden sowie das Zentrum des Landes. Die Mosquitopopulation nimmt während der Regenzeit immer deutlich zu, vor allem in den drei südlichsten Provinzen, wo am meisten Regen fällt. Zwar ist die gefährlichste Zeit normalerweise erst im Juli, dieses Jahr jedoch traten bereits vorher starke Regenfälle auf. Bereits bis Ende April waren hauptsächlich betroffen die Provinz Trat (400 km südöstlich von Bangkok an der Grenze zu Kambodscha) sowie Provinzen im Süden an der Grenze zu Malaysia. In der Provinz Surin zwischen Beginn des Jahres 2007 und 10. April 2007 insgesamt 112 Fälle. Die meisten Erkrankungen im Distrikt Suring muang. ”
  • Img_1050 Weltenbummler
    sagte Fri, 11 Jul 2008 08:22:11 GMT

    “Ja du hast recht,Malariamedikamente finde ich persönlich auch nicht gut.Einmal doxycyclin und dann nie wieder.Die sind mir so auf den Magen geschlagen das muß ich nie wieder haben. Am besten immer auf die Kleidung ab der Dämmerung achten und gut einreiben,wobei ich die Einheimischen Mittel bevorzuge wie zb.Sketolene mit Citronella. Das mit dem Dengue-Fieber ist schlimm man hört wirklich in letzter Zeit viel darüber. ”

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