Sightseeing in Berlin
Berlin, Bundesrepublik Deutschland, 5/2008
Um es gleich vorwegzunehmen – 3 Tage sind zu wenig, wenn man alles in Berlin sehen möchte. Insbesondere wenn man als Frau in Berlin alleine unterwegs ist……es gibt so viele Shopping-Möglichkeiten, denen man einfach nicht widerstehen kann!
Trotz mehrfacher Shopping-Unterbrechungen gelang es mir dennoch,
Sehenswürdigkeiten wie den Kudamm, den Zoologischen Garten, den Potsdamer Platz, das Brandenburger Tor, die Berliner Mauer und den Bundestag abzuklappern. Es war superheiß in Berlin, die öffentlichen Verkehrsmittel waren nicht klimatisiert und die Leute schwitzten ohne Ende…..
Da konnte man nur ins klimatisierte Kaufhaus flüchten! So habe ich das erste Mal das berühmte KADEWE, das Kaufhaus des Westens, besucht. Meiner Meinung nach einfach nur teuer und voll mit überflüssigem Zeug.
Besonders stolz war ich, als es mir gelang – trotz der Hitze – die Kuppel des Reichstagsgebäudes zu erklimmen.
Normalerweise stehen riesige Menschenschlangen hier an, aber ich hatte Glück und musste nur 30 Minuten warten. Die Konstruktion der Kuppel ist aus der Nähe wirklich ein Erlebnis! Anschließend fuhr ich zur Neuen Synagoge an der Oranienburger Straße. Leider war es Samstag (Sabbat) und so konnte ich die Synagoge nicht von innen besichtigen. Die Synagoge war schwer bewacht und sah auch von außen super aus!
Abends fuhr ich mit meinem Mann im Nikolaiviertel in der Nähe des
Alexanderplatz. Hier kann man gut und günstig berlinerisch essen und ein wenig herumflanieren.
Eigentlich wollte ich ja auch Knut besuchen, der inzwischen ein ausgewachsener Eisbär ist, aber die Hitze und stramme 12,90 Euro Eintritt (nur um einen Bären zu sehen) hielten mich davon ab. Vielleicht klappt es ja mal mit Flocke in Nürnberg….Als kleinen Trost habe ich einen kleinen Stoff-Knut erstanden – weiße Knutbären sowie Berliner Bären in allen Farben und Variationen gibt es in Berlin ja an jeder Ecke.![]()
Gut gefallen hat mir an Berlin, dass die Stadt sehr vielfältig ist und es immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt. Weniger gut hat mir gefallen, dass die S-Bahnen und Häuser mit Graffitis vollgekritzelt sind und zu viele No-Future-Kids herumlaufen.
Kleiner Tipp: Ohne Navi ist man in Berlin mit dem Auto aufgeschmissen, wenn man nicht ortskundig ist.
Bearbeitet Fri, 06 Jun 2008 09:22:24 GMT
