Asienreise "Indonesien" Bali & Lombok 1994
Die Balinesen haben das Paradies auf Erden - davon sind sie überzeugt. Pulau Dewata *Insel der Götter* nennen sie ihr Eiland im Indischen Ozean. Egal auf welchem Weg man nach Bali kommt, man taucht in eine faszinierende, fremde und exotische Welt ein.
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Fotos zum Bericht
Insel Bali -Sanur und Ausflüge-
Sanur, Indonesien,
6/1994
Indonesien - eine Reise in die Vergangenheit. Denn sie liegt 13 Jahre zurück. Im Jahre 1994 beschlossen Chris (damaliger Freund) und ich eine Abenteuerreise nach Indonesien zu unternehmen. Angespornt von einem Freund, ich höre noch seine Worte: "Da müsst ihr unbedingt mal hinfahren, dass wird euch gefallen, ihr braucht nur Flug buchen, Hotel und alles andere findet sich." Gesagt - getan. Auf dem Frankfurter Flughafen wartete auf uns die Thai-Airline. Ein Jumbo-Jet, ein unglaublich riesengroßer Vogel, da hätten 5-6 Wohnzimmer Platz gehabt. Mein erster Gedanke war, wird dieser Vogel es schaffen, in die Lüfte zu kommen? Er schaffte es.

Es war meine erste Fernreise und gleichzeitig mein längster Flug, denn er dauerte insgesamt 14,5 Stunden, mit umsteigen in Bangkok. Der Flug war super. In Bangkok stiegen wir dann in eine kleinere Maschine...in Richtung Süden nach Bali. Nach ca. einer halben Std. musste die Maschine plötzlich umkehren, denn wir hatten Getriebeschaden. Puh...da ging mir das erste Mal die Klammer....;-) Also wieder zurück und in eine andere umsteigen und los ging's. Der Flug von Bangkok nach Bali war phantastisch...wir überflogen die ganzen Inseln bis nach Bali runter...

Nach ca. 3,5 Std. landeten wir dann auf der Insel Bali auf dem Internationalen Flughafen DENPASAR. Die Balinesen behaupten ja, sie haben das Paradies auf Erden. „Insel der Götter" nennen sie ihr Eiland im Indischen Ozean. 5600 Quadratkilometer hat die Insel, es herrschen tropische Temperaturen und im Hochland ist es frisch und feucht. Die balinesiche Religion ist der Hinduismus - Buddhismus. In meiner Reiselektüre las ich, dass man auf dieser Insel die Malerei, Silberschmiedekunst, Holzschnitzerei, Bildhauerei, Musik und Tanz findet und dass im Laufe der Zeit sich die Kunst- und Handwerkstraditionen mit dem indischen Erbe verbunden hat. Eine Insel mit unverwechselbarer Originalität. Ich war schon ganz neugierig und furchtbar gespannt, was uns dort erwartet.
Gequält vom Jetlag suchten wir uns dann ein Taxi. Wir wollten nach SANUR (etwas abseits vom Touristenansturm in Kuta). Auf Englisch versuchte ich dem Taxifahrer begreiflich zu machen, was wir vorhatten. Erst dachte ich, meine Englisch-Kenntnisse wären schlecht, aber ich glaube eher er hatte Probleme. Denn wir wollten uns eine Bungalow-Anlage in Sanur suchen. Aber schließlich war er uns dann behilflich. -Geschafft- Nach ca. 2 Std. fanden wir dann ein schlichtes und einfaches Hotel...Ob es preiswert war ? Es kostete pro Nacht 35,-- Dollar. Von Kuta hatte ich schon viel gehört und auch gelesen und wusste dass ich dort nicht unbedingt hin wollte. Aber Sanur war was anderes. Sanur wirkte auf mich, wie so eine Mischung aus europäischem Komfort und asiatischer Kultur. Hier begegnete sich der Fremdenverkehr mit den Geheimnissen der balinesischen Magie. Wir beschlossen in Sanur drei Tage zu bleiben und einwenig die Umgebung zu erkunden. Was uns sehr gut gefiel, dass man zur balinesischen Bevölkerung sehr schnell Kontakt bekam, das machte vieles sehr einfach. Und man kam auf Bali immer vorwärts, denn es waren ständig viele Busse, Kleinbusse und Bemos unterwegs. Sie standen überall am Straßenrand, wichtig war immer, stets vorher den Preis für die Strecke auszuhandeln. Oder zu schauen, was die Balinesen so zahlen. WER FRAGT, WIEVIEL ES KOSTET, ZAHLT MEHR. Wir lernten schnell, aber Lehrgeld zahlten wir auch ;-))


Das war unsere Bungalowanlage in Sanur.
Am ersten Tag machten wir uns auf, einwenig die Umgebung von Sanur zu erkunden. Unterwegs begegneten uns zwei jugendliche Balinesen mit ihren Mopeds. Und so kamen wir in ein nettes Gespräch. Nach 10 min. boten sie uns an, natürlich für eine kleine Entlohnung, uns einwenig die Umgebung zu zeigen. Schließlich waren sie darüber so happy und gaben sich wahnsinnig Mühe. Die Mopedtour hatte sich doch gelohnt. Sie fuhren uns zu einem kleinen Tempel, der ganz nett anzuschauen war, dessen Namen ich aber leider nicht mehr weiß. Sehr schön anzusehen waren unterwegs die vielen Reisterrassen. Ich kannte sie nur von Bildern und war vom Anblick überwältigt.



Das Highlight war dann schließlich BATUBULAN. Dieser Ort lag nördlich von Sanur. Er war das Zentrum der Steinmetze. Mit einer unglaublichen Geschicklichkeit meißelte man Götter und Dämonen in einem weichen Stein. Es war sehr interessant den Steinmetzen bei der Arbeit zuzusehen und ich kam aus dem Staunen nicht mehr heraus.


Auf der Rückfahrt erzählten sie uns noch, dass in Batubulan täglich Barong-Tanz-Vorführungen stattfinden. Diesen Barong-Tanz schauten wir uns dann einen anderen Tag an.
Den Barong-Tanz sollte man sich in Bali nicht entgehen lassen. Er ist was ganz besonderes, denn sehr vielfältig in Tanz und Musik. Zwar liegen die Klänge dieser Instrumente außerhalb unserer vertrauten Hörgewohnheiten. ;-) Auch sind die Tänze mit den fließenden Bewegungen von Fingern, Händen und Armen, Füßen und Beinen beim ersten Ansehen für uns total fremd. Aber es ist sehr sehr anmutig.
Man erzählte mir, dass die Tänzer in Denpasar auf einer Tanzschule ausgebildet werden.


Am zweiten Tag in Sanur unternahmen wir dann schließlich noch eine Tour mit einem Bemo. Wir wollten ins Inselinnere, Richtung LAKE BATUR, die KÖNIGSGRÄBER und die HEILIGEN QUELLEN. Wir kamen ins Gespräch mit einem dieser Bemofahrer. Er kannte natürlich gleich mal Heidelberg und studiert hatte er dort auch. Glücklich waren wir, als wir merkten, dass er gut Deutsch sprach. Das machte alles leichter. Wir fuhren ins Inselinnere, vorbei an den Reisterrassen die wunderschön anzuschauen waren. Das Aussteigen war keine leichte Sache, denn die Dorfbewohner standen gleich zur Seite. Aber schließlich will man ja einpaar Erinnerungsfotos schießen und dann nimmt man doch schon diese Strapaze auf sich.

Nach 1,5 bis 2 Std. kamen wir dann am BATUR-SEE an. Ich weiß gar nicht mehr wie der Ort hieß, wo wir die erste Rast einlegten. Jedenfalls war es ein klasse Aussichtspunkt. Man sah den Krater des Batur (1717m). Übrigens ist er mit seinen 12 km Durchmesser einer der größten der Welt und der zweitheiligste Berg Balis. In PENELOKAN machten wir dann eine Mittagspause. Die Gepflogenheiten der Balinesen beim Essen sollte man vorher wissen, (ich hatte keine Ahnung) ;-) denn schmatzen und rülpsen war keine Unart, sondern ein Zeichen, dass es schmeckt und man sich höflich bedankt oder so. Wir hatten ja unseren Bemofahrer zum Essen eingeladen ;-))

Anschließend besichtigten wir die KÖNIGSGRÄBER „GUNUNG KAWI", sie liegen inmitten von Reisterrassen in einer steilen Schlucht und wurden aus dem schwarzen Felsengestein herausgehauen. Es handelte sich um die Ruheplätze des Königs Anak Wungsu, seiner beiden Frauen und Söhne. Aber schließlich kennt die kein Mensch...und ich erwähne es nur so nebenbei. Das ist nun mal balinesicher Volksmythos.

Wir fuhren weiter zu den HEILIGEN QUELLEN (TAMPAKSIRING& TIRTA EMPUL). Dem Wasser wird magische Heilkraft nachgesagt. Es fließt in zwei Becken - eines für Männer, eines für Frauen - .Viele Balinesen pilgern dorthin, um dem Wassergott Indra zu opfern und sich selbst in den Quellen zu reinigen. Bei den heiligen Quellen stand ein Tempel, er gilt als einer der sechs Heiligen auf Bali und soll der schönste sein.


Wir traten die Rückfahrt an und fuhren durch PUJUNG, in die Stadt der Holzschnitzer. Hier werden vor allem Bananenbäume geschnitzt, aber auch Schnitzereien im „Antike-Stil" werden hergestellt. Ich hätte am liebsten alles gekauft. Es waren wunderschöne Handarbeiten.

Auf der Heimfahrt fuhren wir durch einen Ort, so etwas sah ich das erste Mal...nämlich das ganze Dorf voller Weihnachtssterne und die kannte ich nur zu Weihnachten in Deutschland. Schnell noch ein Foto .........

Am dritten Tag machten wir noch einen Abstecher nach DENPASAR. Wir irrten aber nur die Straßen entlang und irgendwie hatte man auf einmal alle Bauchläden-Verkäufer am Hals, wenn man nur einmal Interesse zeigte... und schließlich flüchteten wir in ein gemütliches Lokal, denn dort durften sie nicht hinein. Am Nachmittag bekamen wir noch eine Einladung von unserem Bemofahrer. Er nahm uns mit zu seinen Freunden. So hatten wir die Möglichkeit auch mal zu sehen, wie so typisch das Leben der Balinesen ist. Es waren einfache arme Menschen aber sehr gastfreundlich und stolz. Wie so immer im Leben. Stolz zeigten sie uns ihr Häuschen und ihre dazugehörigen Tierställe, kleine Kaffee- u. Teeplantage. Danach war ich sehr bedrückt.....



Auf der Fahrt begegneten uns immer wieder Frauen, die ihre Ware auf dem Kopf trugen. Ich versuchte das auch mal, aber keine Chance....
ENDE ERSTES KAPITEL
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Bearbeitet Fri, 07 Mar 2008 20:17:27 GMT
Insel Bali -Weiterfahrt nach Padang Bai und Ausflüge-
Propinsi Bali, Indonesien,
6/1994
Unser Vorhaben war es, sich immer rings um die Insel zu bewegen. Deswegen verließen wir am 4. Tag Sanur und fuhren mit dem Bemo nach PADANG BAI. Padang Bai ist ein Fährhafen und liegt zwischen Candi Dasa und Klingkung. Er wird von internationalen Schiffslinien angesteuert. Hier legte auch die Fähre nach Lombok ab. Padang Bai liegt, von Hügeln umgeben, in einer schönen Bucht. Wenn nicht gerade ein Schiff anlegte, wirkte das Dorf eher wie eine verlassene Stadt. Wenn man am Strand entlang ging, konnte man sogar noch einsame Buchten finden...wir haben es getan...es war spitze.

Dort lernten wir zwei Engländer kennen James und Jane, die sich auch erst im Flieger kennen lernten. Und schließlich noch zwei Deutsche, irgendwo aus Süddeutschland und so kam es, dass wir eine kleine Reisetruppe von sechs Personen wurden. Das war unsere Bungalowanlage in Padang Bai.

In Padang Bai blieben wir zwei Tage. Am ersten Tag unternahmen wir einen Ausflug nach BESAKIH. Wieder unterwegs mit dem Bemo, vorbei an den malerischen Reisterrassen. Von unserem Fahrer erfuhren wir, dass die Reisterrassen sehr viel Pflege benötigen, damit das Bewässerungssystem funktioniert. Auch wenn sie sehr viel Arbeit machen aber der Anblick solcher Reisterrassen ist unglaublich phantastisch. Sie wirkten auf mich immer malerisch schön.

Schließlich erreichten wir unser Ausflugsziel. Auf etwa 1000 m Höhe, am Rand des Gunung Agung, liegt der PURA BESAKIH, der Muttertempel der Balinesen. Er ist der größte und heiligste Tempel Balis. Man sagt, dass es in dieser östlichen Gegend oft regnet, aber wir hatten Glück. Die Tempelanlage erstreckte sich über eine Vielzahl von Terrassen und bestand aus 30 Tempeln. Es werden die Götter Brahma, Shiva und Vishnu verehrt. Wer auf Bali Urlaub macht, sollte sich diese Stätte nicht entgehen lassen. Sie ist sehr sehenswert. Am Eingang konnte man große Tücher kaufen...das Bedecken der Beine war erwünscht.



Auf der Rückfahrt machten wir noch einen Stop in dem Dorf TENGANAN. Es ist ca. 30 min. von Candi Dasa entfernt. Durch ein schmales Tor tritt man in eine noch unberührte Welt ein. Mit einer Stadtmauer haben die Bewohner, Angehörige eines Bali-Aga-Stammes, die moderne Zivilisation aus ihrem Dorf fernhalten können. Hier gab es keine motorisierten Fahrzeuge, keine Reklame. Auf den Grasflächen zwischen ansteigenden Terrassen weideten Büffel, in Korbkäfigen krähten die Hähne, und Kinder spielten mit aus Holz gebauten Riesenrädern. In der Mitte der Straße befanden sich offene Bales, sie dienen als Versammlungshalle, Schule und Reislager. Die Dorfgemeinschaft besteht aus 300 Einwohner, sie müssen sich einer strikten Gruppenordnung unterwerfen. Ich fand dieses Dorf sehr interessant also es ist aufjedenfall einen Besuch wert.






So ein Tagesausflug war schon ganz schön anstrengend, denn die hohe Luftfeuchtigkeit machte Jedem von uns zu schaffen. Also brauchten wir anschließend nach der Tour unbedingt schnell eine Abkühlung und das machten wir genauso, wie es die Einheimischen taten...wir fanden die Abkühlung in einem Fluß.


ENDE ZWEITES KAPITEL
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Bearbeitet Fri, 07 Mar 2008 20:19:36 GMT
Insel Lombok -Süden-
Lombok, Indonesien,
6/1994
Jetzt nahm unser Vorhaben die Insel zu umfahren eine Wende, denn die ganze Truppe beschloss mit der Fähre auf die Insel LOMBOK überzusetzen. Lombok befindet sich östlich von Bali. Und ist bekannt für die tiefe Wasserstraße, die sie von Bali trennt. Von Lomboks etwas über 2 Mio. Menschen sind 80 % islamische Sasak. Die Sasak der Berge sind ärmer als die Balinesen. Im Reiseführer stand das Lombok eine faszinierende Kultur hat und auch Naturschönheiten besitzt. Wir wollten uns nur der Natur widmen. Auf dieser Insel befindet sich auch der zweithöchste Vulkan, der 3658 m hohe Mt. Rinjani. Wir ließen uns überreden und setzten mit über. Die Fahrt mit der Fähre (wenn man das eine Fähre nennen konnte) die brach nämlich fast auseinander und schaukelte ununterbrochen, sodass die Hälfte der Passagiere sich übergeben musste..;-)

Das ist der Fährhafen in Padang Bai. Nocheinmal blicke ich zurück, in der Hoffnung, wohl und behalten wieder zurückzukommen...;-))

Nocheinmal ein Blick auf Padang Bai...dort standen auch die Bungalowanlagen.

Und das ist so ein menschenleerer Traumstrand liegt rechter Hand von Padang Bai.

Und so ungefähr sieht das aus...wenn man seekrank ist..;-))
Und so kamen wir völlig durchgerüttelt am Fährhafen von Lombok an. James, der gutes Verhandlungsgeschick hatte, organisierte uns preiswert einen Bemo zur Fahrt in den südlichen Teil von Lombok.

Und los ging die Fahrt, quer durch die Insel...bis runter in den Süden von Lombok. Unterwegs sahen wir noch den Baubeginn eines Flugplatzes, der Fahrer erzählte uns, in zehn Jahren wird diese Insel auch ein Ferienparadies für Touristen sein. Tja das dürfte dann wohl heute sein.
Schließlich erreichten wir das Meer. Der Ort müsste LEMBAR gewesen sein. Dort fanden wir direkt am Strand ganz preiswerte Bungalows (damals 10,-- DM/Nacht). Naja die Hütten ließen einwenig zu wünschen übrig..aber das war Abenteuer pur..ich dachte hauptsache ein Bett.

..unsere Hüttenterrasse..

..das war unsere Hütte....;-))
Absofort hatten wir nur noch einen Wunsch...faulenzen..relaxen..baden..Gleich links von der Anlage waren traumhafte Strände...menschenleer ..nur ab und zu Einheimische. . Wir lagen nur noch faul am Strand herum.


Und manchmal verirrte sich sogar eine Schulklasse hierher, die Abkühlung im Meer suchte. Die Kinder waren unheimlich aufgeweckt und zugänglich...und zwei Damen..wollten unbedingt aufs Foto. Und ab und zu kamen Kinder, die müssen von irgendeinem Dorf gewesen sein..die versorgten uns mit Ananas..und wie geschickt sie uns die zurechtgeschnitzt hatten........ich kam mir vor wie im Paradies.....
Von den Einheimischen haben wir uns auch Mopeds besorgt...und machten natürlich auch mal eine kleine Tour durch die Insel....aber die Mopeds waren leider nicht so intakt...und so passierte es, dass wir auch mal eine kleine Panne hatten..aber war kein Problem..Die Einheimischen waren sehr freundlich und hilfsbereit siehe Foto....

Da hier wenig Touristen hinkamen waren wir natürlich eine Sensation...;-))

Und das musste doch alles auf dem Foto festgehalten werden.
Aber außer Mopedpannen hatte wir auch sehr schöne Erlebnisse. Denn wir kamen an einsame wunderschöne Strände..die waren soooo traumhaft....kein Mensch badete dort...das wahnsinns Gefühl dort kurz verweilen zu dürfen werde ich nie vergessen...


Manchmal standen wir nur so da und hatten das Bedürfnis diese traumhafte Idylle stundenlang zu geniesen......

An einem anderen Tag machten wir auch mal mit dem Boot aufs Meer hinaus....aber das ist ja dort alles kein Problem....die Einheimischen hatten
alles da....einwenig waren sie schon auf Touristen eingestellt ..hauptsächlich Touristen aus Australien.


Und gleich rechts von der Anlage die Straße hinauf....war zweimal die Woche Bauernmarkt, wo die Bauern alles mögliche anboten...was die Natur so hergab.

Insgesamt blieben wir fünf Tage auf Lombok. Wir wären noch länger geblieben, aber am Abend des vierten Tages hatte der Vulkan einen unterirdischen Ausläufer und die ganze Erde dröhnte. Den Abend werde ich nie vergessen. Denn Einheimische, die auch in der Anlage campierten, starrten entsetzt in Richtung Meer und ich ahnte gleich, sie hatten Angst dass eine Flutwelle kommt. Ich konnte die ganze Nacht nicht schlafen und am Morgen des nächsten Tages packte ich verängstigt meine Tasche und wollte nur noch weg, zumindest mal zurück auf die Insel Bali. Und so geschah es dann auch.
Die Truppe brach jetzt auseinander, zwei waren mutig und blieben noch....Jane blieb auch und wollte weiter zu der Insel Komodo zu den Waranen. Wir verabschiedeten uns von Jane und den anderen zwei Deutschen. James begleitete uns zurück nach Bali, denn er wollte auch weiter in Richtung HongKong und dann Australien.
ENDE DRITTES KAPITEL
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Auf Lombok war das normal..dass man solche Mitbewohner im Bungalow hatte..in Bali waren sie kleiner und süßer..aber der ist auch süß ...;-))
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Bearbeitet Sun, 09 Mar 2008 22:19:16 GMT
Zurück auf Bali -Ubud & Kuta und Ausflüge
Ubud, Indonesien,
6/1994
Wieder in Padang Bai angekommen, fuhren wir mit dem Bemo ins Inselinnere nach UBUD. Ubud ist ein riesiges, vom Fremdenverkehr beherrschtes Straßendorf. Das Treiben, was dort stattfand, kann man schlecht beschreiben. Ubud ist auch das künstlerische Zentrum Balis. Das Klima in Ubud ist angenehm kühl. Wir beschlossen vier Tage zu bleiben, obwohl Ubud eigentlich einen längeren Aufenthalt wert war, denn er eignete sich gut als Ausgangspunkt für Ausflüge in die sehenswerten Orte Süd- und Zentralbalis. Einpaar Ausflüge haben wir aber dann doch noch geschafft, obwohl wir mittlerweile schon ganzschön müde matt marode waren. Immerhin war es die letzte Woche von unserem dreiwöchigen Urlaub. Wir hatten viel gesehen und auch erlebt und das feuchte Klima....es machte einfach matt.
Die Unterkunft in Ubud war natürlich wieder toll. Wieder sehr nett angelegt mit hübschen Gärten. Die Anlage gehörte einer balinesischen Familie...also privat. Jeden Morgen versorgte uns die Frau des Hauses mit Kaffee und Omelett und einen Teller voll Obst.

Im Reiseführer las ich, dass man hier einen MONKEY FOREST besuchen kann. Diesen Affenwald konnte man zu Fuß erreichen. Also marschierten wir los. An einer Dreiweg-Kreuzung stand ein riesiger Waringi-Baum, da soll eine Affenherde leben. Den Besuch wollten wir uns nicht entgehen lassen. Und sollte man Glück haben , dann sind auch Affen da ;-)) Wir hatten kein Glück....

Einen Abend besuchten wir noch einen Tanz, der KECAK-Dance oder auch Fire-Dance. Das ist das konzentrische Kreisen kräftiger Männerkörper im rhytmischen Kecak. War toll!! Aber die Bilder sind leider etwas dunkel geworden....das Blitzlicht war einfach zu schwach.


Ja allein durch Ubud zu bummeln machte schon riesen Spass und war auch interessant. Überall sah ich schöne Arbeiten von Batikmalerei und wenn man zwischen den Wohnhäusern entlang schlich, entdeckte man sogar manchmal eine ganze Familie die am Malen war.

Mit dem Moped, das ist gar nicht so einfach, denn in Bali herrschte Linksverkehr, machten wir einen Tagesausflug in den westlichen Teil der Insel nach TANAH LOT. Ziel war einer der sechs Nationaltempel Balis. Er ist sehr sehenswert, wegen seiner idyllischen Lage. Dieses Heiligtum wurde auf einem Felsen errichtet, den bei Flut, das Meer umspült. In die Felsenhöhlen wollte ich dann aber nicht hineingehen, denn ich hatte Angst vor Schlangen. Und außerdem hieß es, man solle die Felshöhlen meiden, auf denen der Tempel thront, denn dort hausen schwarz-weiß gestreifte Seeschlangen ;-))
Nun ja, sehenswert ist aber, der Tempel am späten Nachmittag, dann geht hinter ihm die Sonne unter - ein Schauspiel, das ich mir nicht entgehen lassen wollte.


Am vierten Tag brachen Chris und ich auf nach KUTA. Wir verabschiedeten uns von Freund James und wünschten ihm viel Glück auf seiner Reise...wir wussten, dass wir uns in diesem Leben nie wieder sehen würden. Irgendwie stimmte uns das traurig und wir hatten nur noch das Bedürfnis, den restlichen Urlaub ausklingen zu lassen.

Am Straßenrand wartete schon auf uns der Bemo. Ein Telefonat mit dem Flughafen erledigte schnell noch James für uns...damit alles klar geht mit dem Heimflug ..denn er konnte ja schließlich perfekt Englisch.
***
In Kuta oder eher Kuta/Legian/Seminyak herrschte pulsierendes Leben im 24-Std.-Rhythmus. Ein Ort für Touristen die „Aktion" suchten. Pulsierendes Nachtleben, ein Mekka für Shopper usw. . Aber wir waren kaputt, hatten wir doch eine dreiwöchige Reise hinter uns und so lagen wir nur noch faul am Strand herum, kauften Souvenirs (wir hatten komischerweise noch soviel Geld übrig)..beinahe hätten wir es nicht alle bekommen ;-)
Das war unsere Unterkunft in Kuta...die war natürlich nobler und auch teurer...aber wieder sehr schön als Garten angelegt.


Von Kuta und Strand machte ich dann kaum noch Fotos..irgendwann hat man ja mal die Nase voll vom Fotografieren und hier war eh aktion.
Und am Tag unserer Abreise war ich dann über alles glücklich wieder in Richtung Heimat unterwegs zu sein. Aber das Wahrzeichen von Denpasar das musste noch mit.
ENDE
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Mein Tipp für Indonesienreisende, auf gar keinen Fall vorher Hotel buchen, es ist wirklich so, es findet sich alles dort und man ist viel beweglicher. Empfehlenswert ist auch von Insel zu Insel zu hüpfen, aber da sollte man schon 4-5 Wochen Urlaub einplanen. Es wird sehr viel über die Insel Komodo erzählt, dort kann man Warane sehen. Unsere Freundin Jane war nämlich auf dem Weg dorthin. Auch rate ich, sich ganz genau beim Inselhüpfen, vorher die Fähren anzuschauen. Denn viele Jahre später erfuhr ich, dass genau so eine Fähre auf der auch wir waren kenterte und viele Menschen ertrunken sind.
Terima Kasih....

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Bearbeitet Fri, 07 Mar 2008 20:26:57 GMT