Badeurlaub in Rimini
Die Anreise mit dem Auto nach Rimini verlief problemlos und ging zügig, da ja von München aus die gesamte Strecke Autobahn ist. In Rimini angekommen, bezogen wir unser Hotel, das an der Hauptstraße lag. Rimini ist ein typischer italienischer Badeort, bei dem sich eine Hotelbettenburg an die nächste reiht. Am Abend machten wir eine Erkundungstour und stellten fest, dass Rimini außer Spielautomaten und Entertainment für Kleinkinder nichts zu bieten hatte. Am nächsten Tag wollten wir im Meer direkt vor unserem Hotel baden. Als wir den hoteleigenen Strand betraten, machte man uns darauf aufmerksam, dass wir Liegen und Schirme für unseren Aufenthalt am Strand bezahlen müssten – das Liegen auf Badetüchern war nicht erlaubt (obwohl wir Hotelgäste waren!). Eine typische Abzocke in Italien!! Die Strände sind von den Hotels an Liegstuhl/Sonnenschirmbetreiber untervermietet und auf diese Art kann man sich die Strandlage des Hotels doppelt vergüten lassen. Wir beschwerten uns lauthals beim Hoteldirektor, der daraufhin „kulanterweise“ die Strandgebühren der ganzen Woche für uns übernahm. Wir verbrachten jedoch die meiste Zeit am hauseigenen Pool, da wir nicht wie die Sardinen gequetscht im Wasser baden wollten. Ich weiß nicht, was die Leute dabei schön finden, sich eng aneinandergereiht am Strand zu rösten, unterbrochen von kurzen Wassergängen bzw. sich vollstopfen am All Inclusive Buffet. Abends dann wieder eng aneinandergereiht vor einem der vielen Touristenlokale zu sitzen und sich stolz mit drei Brocken schlechtem Italienisch einen Cappuccino zu bestellen – unser Ding war es nicht! Und es blieb auch unser letzter Badeurlaub in Italien!!
Bearbeitet Mon, 07 Jan 2008 09:56:58 GMT
