Cabriotour zum Lago di Como
Zum Abschied unseres Z4 eine letzte Tour nach Como und zurück. Aber die klassische Tour durch das Engadin!
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Fotos zum Bericht
München - St. Moritz
4/2007
Als Kind machte ich mit meinen Eltern immer Urlaub in Domaso am Comer See. Damals, Ende der 60er fuhr man auch noch die direkte Strecke. Und genau die wollte ich wieder mal fahren. Zum Abschied von unserem BMW Z4, den wir nach Ostern zurückgeben sollten.
Zu unserem Glück strahlte die Sonne von Anfang an. Also fuhren wir schon offen los. Ab Richtung Garmisch. Entspannte 120 auf der rechten Spur. Kann das Leben schön sein!
In Garmisch dann Richtung Fernpaß, Imst, Landeck. Alles offen, alles gemütlich.
Erste Rast dann in Österreich irgendwo abseits der Strecke in einem kleine Gasthaus: Wurstsalat und eine Jause. "A kloans" Glaserl Wein war auch o.k. So schmeckt Urlaub.
Irgendwo auf der Stecke dann, so bei Imst dann das Highlight meiner Kindheit. Ein Gasthaus mit der werblich-genialen Inschrift: "Ei, Ei, Ei, warum vorbei." Wir haben da noch nie gehalten. Diesmal auch nicht. Aber irgendwie würde mir was fehlen, wenn die ihre Werbestrategie ändern würden.
Die gesamte Strecke führt stetig und konsequent bergauf. Bis eben ons obere Engadin mit Schuls, St. Moritz und dem Ziel unserer ersten Etappe, Silvaplana.
Übernachten haben wir im jugendlich-stylischen Julier P(a)lace. Cooles Ambiente, lecker Käsefondue, Zimmer o.k. Der von einem Kollegen organisierte, angekündigte Spezialpreis blieb leider aus. Da hört wohl die Freundschaft auf
Das Personal war jung, hübsch anzusehen, bemüht, aber ein wenig überfordert. Ein wenig mehr Professionalität wäre hier vermutlich hilfreich.
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Bearbeitet Sun, 28 Oct 2007 16:53:58 GMT
Der Maloja Pass
Maloja, Schweizerische Eidgenossenschaft,
4/2007



Auf 1815 Meter liegt die Paßhöhe des Malojapasses am südlichen Ende des Engadin kurz hinter St. Moritz. Von dort geht es über etliche Serpentinen und langezogene Kurven hinab bis auf 325 Meter Höhe nach Chiavenna. Dabei legt man etwas über 30 km zurück.
Im Frühjahr ist dieser Pass besonders schön. Oben startet man im Winter, fährt durch den Frühling und ist in Chiavenna schon fast im Sommer. Das zu erleben, ist allen schon die Tour wert.
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Bearbeitet Sun, 28 Oct 2007 17:17:24 GMT
Abseits der Strecke
Maloja, Schweizerische Eidgenossenschaft,
4/2007


Links und rechts der Strecke gibt es unendlich viel zu entdecken. Wir stiessen auf einen Schweizer Prämierung von Kühen, besuchten ein Engadiner Bergdorf und sahen uralte Hütten, die aktuell als Ferienhütten eine zweites Leben bekommen.
Leute, eigentlich müsste man sich viel mehr Zeit nehmen. Vermutlich könnte man die gesamte Tour ohne Langweile auf locker 2 Wochen ausdehnen....
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Bearbeitet Sun, 28 Oct 2007 17:31:12 GMT
Der Comer Seee
Maloja, Schweizerische Eidgenossenschaft,
4/2007


Über die Schönheit des Lago di Como ist schon so viel geschrieben worden. Und es stimmt. Er ist wunderschön, vor allem wennman sich ihm von Norden her nähert. Die gesamte Küste abfahren wollte ich schon lange mal. Diesmal haben wir es geschafft. Domaso, Gravedona, Dongo, Menaggio, Cernobbio und Como heißen die Stationen an der Westküste.
In Como übernachten wir im Hotel Due Corti, das die SZ empfohlen hatte. Es ist wirklich zu empfehlen. Sehr schön und super zentral!
Am nächsten Tag fahren wir an der Küste entlang nach Bellagio und machen dort Halt. Sehenswert. Und verständlich, dass es als Vorbild für das Bellagio in Las Vegas diente.
Weiter geht's wieder Richtung Süden nach Lecco den östliche Arm des Sees entlang, den Lago die Lecco.
Lecco selbst haben wir nicht angeschaut, hat uns irgendwie nicht so angmacht. Vermutlich wollten wir wieder mal zuvielo Kilometer machen.
Wir fuhren dann die Ostküste hoch Richtung Colico.
Dort dachten wir dann wehmütig "Ciao bello, ciao Lago di Como"!
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Bearbeitet Sun, 28 Oct 2007 17:51:32 GMT
Die Rückfahrt
Sondrio, Italien,
4/2007
Mutig geworden durch die traumhaften Erlebsnisse der letzten Tage entschlossen wir uns nicht denselben Weg zurück zu nehmen, sondern fuhren über Sondrio Richtung Osten.
Da war ein Fehler. Alles in allem war die Route wenig inspirierend und zog sich ewig bis wir dann endlich bei Bozen rauskamen. Dann hatten wir auch genug vom offen fahren und unser Bedarf an Pässen war ebenfalls gedeckt.
Also Dach zu, rauf auf die Autobahn und nach München gebrettert.
Fazit. Das Osterwochenende war einfach klasse!
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Bearbeitet Sun, 28 Oct 2007 17:57:53 GMT